Lab Themen

Woran arbeitet das Lab?

Das social design lab setzt gemeinsam mit verschiedenen Stakeholdern Prozesse auf, um damit Wirkungen auf verschiedenen Ebenen zu erzielen, die eine Transformation ermöglichen. Momentan konzentriert sich das Lab dabei auf vier Themenschwerpunkte: Stadtentwicklung, partizipative Schulentwicklung, Sozialraumentwicklung und Cicular Society. Immer im Fokus steht dabei der gesellschaftliche Wandel – hin zu besseren Zukünften

Partizipative Schulentwicklung

Im Bereich der partizipativen Schulentwicklung und mit der von der Hans Sauer Stiftung gegründeten Initiative Schule macht sich… will das social design lab Schulen dabei unterstützen, sich mit partizipativen Methoden räumlich, pädagogisch und was die Schulkultur angeht, weiterzuentwickeln. Die Unterstützung des Labs in solchen Prozessen reicht von Workshops mit Schülern*innen und/oder im Klassenverbund bis hin zu strategischen Spielen zur Entwicklung einer neuen Schulvision mit dem Kollegium.

Zum Projekt „Schule macht sich…“

Circular Society

Der Umgang mit Ressourcen folgt im gegenwärtigen Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell weitgehend linearen Mustern: Rohstoffe und verarbeitete Produkte werden zum überwiegenden Teil verbraucht und entsorgt, und nicht etwa wieder- und weiterverwendet. Das social design lab geht der Frage nach, inwiefern Orte, Menschen und Projekte zu Ausgangspunkten eines veränderten, konsequent an der Schaffung von Kreisläufen orientierten Umgangs mit Ressourcen werden können, und wie wir lineare Muster durchbrechen und mit partizipativen Ansätzen neue Praktiken und Strukturen für kreislauforientiertes Handeln in Wirtschaft und Gesellschaft schaffen können.

Zum Projekt „Mehrwerthof Markt² Schwaben“

Sozialraumentwicklung

Sozial benachteiligte Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren, ist nicht nur aufgrund der vielen Migrantin*innen, die in den vergangenen Jahren in unser Land gekommen sind, eine wichtige Aufgabe unserer Zeit. Das social design lab entwickelt neue Ansätze, die durch eine partizipative Prozessgestaltung Interaktionsräume schaffen und neue Integrationspfade in die Nachbarschaft und die Stadt eröffnen. So sollen neuartige Sozialräume geschaffen werden, die Austausch und Begegnung ermöglichen und im größeren Kontext gesamtgesellschaftliche Transformationsprozesse unterstützen. Aber auch die Frage danach, wie wir in dünner besiedelten Regionen die Gemeinschaft stärken und mehr Teilhabe ermöglichen können, treibt das social design lab um.

Zum Projekt „Home not Shelter!“

Stadtentwicklung

Städte sind Orte sozialer und technischer Innovationen und die Triebfeder gesellschaftlicher Umbrüche und Wandelprozesse. Die Entwicklung und Gestaltung urbaner Zukünfte ist daher von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung und erfordert neue und innovative Formen der Teilhabe und der Lösungsfindung. Das social design lab möchte im Bereich der Stadtentwicklung mit neuartigen Formen der Zusammenarbeit, des Austauschs und der kreativen Ideenentwicklung über fachliche, soziale, kulturelle und sonstige Grenzen hinweg, Antworten finden. So bringt das Lab beispielsweise Akteure zusammen, die auf üblichem Weg nicht zusammenkommen und schafft damit eine Struktur zur Initiierung von Veränderungsprozessen.

Zum Projekt „Perspektive München“