Wege zu einer Circular Society

Potenziale des Social Design für gesellschaftliche Transformation

Wissenschaft und Politik sind sich einig: Der Übergang zu nachhaltigeren Wirtschafts- und Lebensweisen – eine sozial-ökologische Transformation – ist notwendig. Damit stellen sich Fragen nach Wegen und Formen eines solchen Übergangs und nach den Potenzialen von Circular Economy-Ansätzen für eine solche Transformation.

Das Positionspapier „Wege zu einer Circular Society – Potenziale des Social Design für gesellschaftliche Transformation“ umreißt, welche Potenziale, aber auch Probleme und Verkürzungen im Konzept der Circular Economy stecken und formuliert die These, dass der Wandel hin zu mehr Zirkularität besser im gesellschaftlich erweiterten Ansatz einer Circular Society gedacht und angegangen werden sollte. Daran knüpft die These an, dass neue Formen der Produktion von Wissen und der partizipativen Entwicklung von Lösungen besonders erfolgversprechende Ansätze für einen solchen Übergang bieten. Als eine konkrete methodische Herangehensweise soll die Theorie und Praxis des Social Design dienen, welche anhand der Arbeit des social design lab vorgestellt werden. Abschließend wird der Frage nachgegangen wie ganze Orte, gar der gesamte „Metabolismus“ einer Stadt, zirkulärer gedacht und gestaltet werden können.

 

Leitfragen

Wie können vorherrschende Strukturen und Praktiken der Linearität substanziell verändert werden? Welche Potenziale, aber auch Probleme und Verkürzungen stecken im Konzept der Circular Economy?

 

Autor*innen: Ralph Boch, Jenny Gallen, Nadja Hempel

Gestaltung: Eleonore Eisath

Herausgegeben vom social design lab, Hans Sauer Stiftung

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