Home not Shelter!

Gemeinsam wohnen statt getrennt leben.

Hintergrund

Wohnen ist nicht nur eine Frage der „Unterbringung“, sondern ein Grundrecht, das eng verknüpft ist mit der Frage der sozialen Teilhabe an der Gesellschaft. Dies betrifft insbesondere Menschen, die keine oder nur wenige Möglichkeiten haben, über ihre Wohnsituation selbst zu entscheiden. Davon sind besonders Flüchtlinge und MigrantInnen betroffen.

Projekt

Home not Shelter! – Gemeinsam leben statt getrennt wohnen ist eine hochschulübergreifende Initiative zur Schaffung von integrativen Wohnlösungen für Migranten und Studierende. In diesem Projekt sollen Potentiale der Architektur und Stadtplanung ausgelotet und visionäre, zugleich umsetzbare Strategien entwickelt werden, die nicht nur menschenwürdige Lebensräume, sondern auch sozialräumlich günstige Voraussetzungen für Integrationsprozesse schaffen.

Umsetzung

Studenten bearbeiten ein Semester lang in Gruppenarbeit ein Projekt , bei dem sie ein Wohnheim entwerfen , das den Bedürfnissen eines gemeinschaftlichen Wohnens von StudentInnen und MigrantInnen gerecht wird. Begleitet wird diese Arbeit von einem Rahmenprogramm.

Nach Abschluss des Wintersemesters 2015/2016 sind in den Entwurfsseminaren der teilnehmenden Hochschulen zahlreiche Projekte entstanden, die die Unterbringung von Asylsuchenden neu denken und als Inspiration für ArchitektInnen, StadtplanerInnen, PolitikerInnen, InvestorInnen und BürgerInnen dienen können.

Auch weiter laufen Entwurfsseminare, Workshops, Vorlesungen und Beteiligungen an der Einrichtung von Asylunterkünften. Parallel laufen Design Build Projekte und Forschungsarbeiten im Gesamtkontext von Migration und Wohnen.